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Samstag 22. April Schon um 3.30 Uhr schreckt mich der Wecker aus Schlaf. Die Fahrt nach Realp verläuft im spärlichen Samstagmorgenverkehr problemlos. Via Nätschenstäfeli steigen wir zum Gspenderboden auf. Wie wir die 2000m Höhenlinie überqueren streifen uns die ersten Sonnenstrahlen an diesem prächtigen Frühlingsmorgen. Der Schnee ist gut verfirnt und doch nicht zu eisig, so dass wir auch in den steilen Hängen ohne Harscheisen aufsteigen können. Während Lisbeth dem Vorgipfel der Stöcken zustrebt fahren Dänu und ich zum Lochbergbach ab und steigen bis zur Winterlücke hoch. Auf den Gipfel des Lochbergs verzichten wir, die optimalen Sulzhänge locken. Nur zu schnell vernichten wir in der Abfahrt die Höhenmeter. Das Zischen der Skikanten in der oberflächlichen Sulzschicht ist Musik in den Ohren. Gut 300 m Gegenanstieg bringen uns zum Vorgipfel auf den Stöcken. Höchste Zeit zur Abfahrt, der Schnee wird zusehend weicher. In den steilen Hangpartiene am Tätsch ist eine gefühlvolle Fahrweise angesagt. Ein bisschen zu viel Kantendruck und schon bricht man durch den aufgeweichten Firndeckel. Vor 11.00 Uhr sind wir zurück in Realp. Teilnehmer: Jürg Guggisberg, Lisbeth Kurth, Dani Christen Höhendifferenz: 1600 m
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Sonntag 19. März - Der SAC Skitourenführer Skitouren Berner Alpen West empfielt für den Dent de Lys einen frühen Aufbruch. In der Tat streifen uns bereits kurz nach dem Start in Les Sciernes die ersten Sonnenstrahlen. Die Spur folgt Lichtung um Lichtung durch lichten Buchen und Ahornwald bis auf die Ebene von Près d'Albeuve. Je höher wir steigen, umso mehr steilt sich der Hang auf. Der Gipfelhang weisst gegen 35° auf. Schon im Aufstieg wird der Schnee sulzig. Kurz vor dem Gipfel grüssen uns eine Gruppe Steinböcke. Sobald es ums Fotografieren geht zieren sie sich und ziehen sich hinter den Grat zurück. Der Aufenthalt am Gipfel ist kurz, der SE-Hang lockt. Die Verhältnisse in der Abfahrt sind bereits etwas suboptimal. Zum Teil ist der Deckel bereits druchweicht, so dass man beim Schwingen einbricht. Nur zu rasch verlieren wir an Höhe. Dent de Lys bei frühem Start und Sulzverhältnissen landschaftliche eine Prachtstour. Teilnehmer: Thesi Minger und Jürg Guggisberg HD: 1100 m
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Samstag 18. März - Nach dem gestrigen Halbsulztag ist wieder Pulverschnee angesagt. Dieser dürfte im Hohtürlihang anzutreffen sein. Die Annahme wird nicht enttäuscht. Viel Volk ist im Kiental unterwegs. Für den Aufstieg wähle ich den Normalaufstieg zum Bundstock bis zum Bundstocksattel. Anschliessend folge ich der Spur zum Schwarzhorn . Kurz unter dem Gipfel stosse ich auf Ruedi von Känel und seinen Kollegen Sämi Oswald. Nach kurzer Gipfelrast nehmen wir gemeinsam den Hohtürlihang unter die Skier. Pulvergenuss vom Feinsten! Solo unterwegs. Hd: 1630m
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Freitag 17. März Längere Zeit waren die Verhältnisse in den Alpen kritisch. Fast täglich wurde über tragisch verlaufene Lawinenabgänge berichtet. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und so standen schon zum dritten Mal diesen Winter Merlas - Le Van auf dem Programm. Der Aufstieg war pflegeleicht - die Spur hart aber nicht vereist. Nach einem kurzen Halt auf dem Merlas ging es gleich weiter zu Le Van. Die Abfahrt wies im obersten Teil etwas Karton auf. Ab 1700 m waren die W-Hänge bereits tragfähig. Am Gros Perré ist in der vergangenen Woche ein gewaltiges Schneebrett abgegangen. Ab Mittag war wieder Büro angesagt. Teilnehmer: Lisbeth und Jürg HD: 1100 m
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Donnerstag 2. März bis Dienstag 7. März
Nach der Fahrt ins Unterengadin wählen wir den Piz Arina als Ziel aus. Bei Start in Vna scheint noch die Sonne. Doch rasch werden die Wolken aus Norden dichter. 200 m unter dem Gipfel entscheiden wir uns zur Umkehr, da die Sichtverhältnisse rasch schlechter werden. Unterhalb der Waldgrenze ist der Deckelischnee fürs Skifahren extrem hinderlich.
Nach einer Übernachtung in Nauders haben wir uns den Schartlkopf oberhalb des Dorfes als Ziel gesetzt. Schon kurz oberhalb des Dorfes stehen wir im knietiefen "Griesbrei". Die Unterlage ist denkbar schlecht und extrem mühsam zu spuren. So entschliessen wir uns entlang der Forststrasse zur Goldseehütte aufzusteigen. Im Skigebiet Tcheyegg ist die südlichste Piste gesperrt, so dass wir der Piste folgend bis kurz unter den Gipfel des Gueserkopfs aufsteigen bevor uns einsetzender Schneefall zur Umkehr zwingt. Schade - die Region des Reschenpasses hat ein Vielzahl schöner Skitouren zu bieten.
Samstag bis Dienstag ist rasch erzählt. Im Vinschgau sind die Verhältnisse ausserhalb der Pisten denkbar schlecht. Es herrscht eine mässige, später grosse Schneebrettgefahr. Ein störmischer Nordföhn sorgt für umfangreiche Schneeverfrachtungen. So beschränken wir uns auf die Wanderung nach Untergstell am Naturnser Sonnenberg (wegen des Föhnsturms wird die Bahn eingestellt wie wir oben sind, so dass wir wieder runtermarschieren dürfen). Anderntags marschieren wir bis nach Algund bei Meran runter bevor wir am Dienstag ohne weitere Skitouren die Heimreise antreten. Dafür kommt der Genuss der schönen Wellnessanlage im Hotel Preidlhof in Naturns nicht zu kurz.
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Freitag 24. Februar Die Fahrt von Kiental zum Tschingelsee gleicht einer Fahrt im Viererbob aufwärts. Die Strasse ist total vereist. Dafür ist die Bergstrasse vom Parkplatz zur Griesalp hoch ideal eingeschneit. Wir folgen den Abfahrtsspuren bis zur Bundalp mit Ziel Hohtürlihang. Da keine Aufstiegsspur zu sehen ist entschliessen wir uns zum Bärentritt rüber zu wechseln und via Normalaustieg zum Bundstock auf einer bestehenden Spur aufzusteigen. Der Schneemangel ist augenfällig. Rücken und Grate sind kaum schneebedeckt. Kurz nach der Bundalp durchstechen wir den Hochnebeldeckel. Darüber werden die Wolken aus Südosten dichter und es beginnt leicht zu schneien. Im Bundstocksattel entscheiden wir uns zur Umkehr. Durch ein Couloir in der Wärmuetfluhe fahren wir in den Hohtürlihang ein. Es liegen ca 15 cm Pulverschnee auf einer teilweise tragfähigen Unterlage - Skivergnügen pur. Ideales Gelände auch für Dänu mit seinem Board. Viel zu schnell sind wir wieder zurück auf dem Parkplatz beim Tschingelsee. Hd 1530 m Teilnehmer: Karin Schmid, Dani Freudiger, Jürg Guggisberg
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Sonntag 12. Februar Tourenbericht und Fotos unter sind auf der Homepage des SAC Oberaargau publiziert.
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Donnerstag 2. Februar Nebel über dem Mittelland mit Obergrenze um 900 m, darüber sonnig und verhältnissmässig mild - so lautete die Wetterprognose am Mittwoch Abend. Wir wurden am Donnerstag nicht enttäuscht. Nun im Aufstieg von Realp zum Stotzigen Firsten waren die schönen Hänge schon zerpflügt. Je höher wir kamen umso deutlicher waren die Spuren des Föhnsturms des vergangenen Wochenendes zu sehen. Die exponierten Rücken vom Lägenden bis zum Stotzigen Fisten waren nahezu blankgefegt. Doch in den Nordhängen lockten gewaltige Pulverhänge, nur von ein paar wenigen Spuren verziert. Nach einer kurzen Gipfelrast tauchten wir in Richtung Nordosten zum Deierli ab. Schwung an Schwung ging es mühelos runter - da fragt sich ob fliegen schöner wäre. Nach einem kurzen Gegenaufstieg erreichten wir die Furkastrasse in der Kurve unterhalb des Rest. Galenstock. Auf und neben der Passtrasse erreichten wir wieder den Ausgangspunkt in Realp. Hd. 1250 m, Teilnehmer Lisbeth Kurth und Jürg Guggisberg
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28. / 29. Januar Für neueingetretene Mitglieder und Interessierte aus der Region führte der SAC Oberaargau in Grindelwald ein Schnupperweekend durch. 15 Personen vom 14 jährigen JOler bis zu den Üfüs liessen sich in das Geheimnis das Tourengehens einführen. Ein gewaltiger Föhnsturm vereitelte am Samstag die Tourenpläne. So lag neben der LVS-Ausbildung nur ein Aufstieg in Richtung Rest. Waldspitz drin. Am Sonntag erleichterte die Gondelbahn den Aufstieg auf die First. Während die Geniessergruppe sofort den "Spitzen" zusteuerte, stieg die leistungsorientierte Gruppe zuerst zum Ritzengrätli auf. Die Abfahrt machte wenig Spass. Pickelharter Windharst wechselt mit weichen Fallgruben und festgefrohrenen alten Skispuren ab. Zurück im Clubhaus waren alle zufrieden und verdienterweise auch ein bisschen müde.
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Donnerstag 26. Januar Am Vormittag bei eisigen Temperaturen ist arbeiten angesagt aber am Nachmittag lockt der Drümännler. Die Strasse ab Grimmialp in den Filderich gleicht einer Bobbahn. Um 13.30 beginne ich den Aufstieg. Der untere Teil des Anstiegs liegt bereits im Schatten. Rasch gewinne ich an Höhe. Die Aussicht vom Drümännler ist gewaltig. Nicht eine Wolke beeinträchtigt die Sicht. Überall sind Spuren auszumachen. Auch Männliflue und das Couloir zum Gsür wurden nach der letzten Schneefallperiode bereits bestiegen. Im oberen Teil der Abfahrt verhindert ein Schmelzharstdeckel den Abfahrtsgenuss. Sobald ich wieder in den Schatten eintauche und der Pulverschnee die Oberhand gewinnt läuft es besser. Hd: 1100 m solo
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Sonntag 22. Januar - Start der Tour im Muscherenschlund bei Parkplatz auf 1100m. Auf einer Kurste liegt etwas Pulverschnee. Starkes Schneefegen aus Nordosten entlang den Kammlagen. Schattiger Aufstieg via Chänel-Gantrisch zum Chuegantrisch. Ab dort nur noch wenig Schnee bis zum Gipfel. 5 Minuten nach der Ankunft zieht Nebel auf. Entscheid anstatt via Richisalp - Märe den Rückweg entlang der Aufstiegsspur anzutreten. Abfahrt in dicker Nebelsuppe bis Chüegantrisch. Den Rest der Abfahrt unter dem Nebel. Die Schneequalität ist bedeutend besser als im Aufsteig befürchtet. So zeichnen wir doch zwei anständige Spuren in die Hänge oberhalb und unterhalb des Chänelgantrisch. HD 1000m Teilnehmer: Lisbeth Kurth und Jürg Guggisberg
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Montag 16. Januar - Nach vier Tagen Standbetreuung an der SuissExpo in Lausanne ist das Bedürfnis nach einer Skitour besonders gross. Geparkt bei der Kappelle bei Pkt. 936. Aufstieg über den SW-Rücken zum Les Merlas. Die Sonneneinstrahlung der letzten Tage hat die Spur gläsig gemacht. In der Abfahrt in die W-Flanke des Le Van gequert und über die total zerfahrenen Hänge abgefahren. Ab Les Tservettes glich der Hang einer Piste. HD 970 m Solo
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Sonntag 8. Januar. Wie immer ist es bitterkalt im Hengstschlund beim Anmarsch zum Grenchenberg. An die Sonne gelangen wir erst im Sattel zwischen Widdergalm und Schibe. Anstelle des direkten Aufstiegs zur Schibe wählen wir die Traverse der Südhänge und die Zwischenabfahrt nach Alpiglen. Makellose Schwünge in Pulverschnee sind der Lohn für diese Routenwahl. Weiter geht es einer guten aber steilen Spur folgend über die Süd- und Westflanke auf die Schibe. Leider sind die Südhänge der Schibe bereits leicht deckelig, so dass die Abfahrt zur Richisalp zu einem Karftakt verkommt. Der Schlussaufstieg zum tiefsten Punkt zwichen Schibe und Märe. Wir wählen für die Abfahrt ein unverspurtes, steiles Nordcouloir und gelangen über die gut eingeschneiten Nordhänge der Seebergalp zurück auf die Aufstiegsspur. Mühelos gleiten wir zum Fahrzeug zurück. Teilnehmer: Christian und Matthias Remund, Jürg Guggisberg Hd: 1300 m
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Samstag 7. Januar. In Oberrickenbach besteigen wir um 8.35 eine der ersten Bahnen zur Bannalp. Dank einer guten Spur erreichen wir rasch die Bannalper Schonegg und gleichzeitig die ersten Sonnenstrahlen. Vor uns breiten sich fantastische Hänge Richtung Osten aus. So stechen wir ins Grosstal runter. Der grösste Teil ist Tiefschneespass pur. Zwischen der Oberalp und der Grossalp ist der Schnee arg zerpflügt. In einer rassigen Schussfahrt geht es auf der Fahrstrasse runter nach Schattenberg. Die Bahn bringt uns kräftesparend rauf nach Gitschenen. Bei Gerstensuppe und Knoblibrot kommen in der Bergbeiz kommen wir rasch wieder zu Kräften. Unser nächstes Ziel heisst Brisen. Der Aufstieg ist recht steil aber dank einer guten Spur sind wir bald am Gipfel. Das Panorama ist überwältigend. Das Mittelland liegt unter einer dichten Hochnebeldecke verborgen. Die Abfahrt nach Niederrickenbach bietet noch einmal herrliche Pulverhänge durchsetzt mit ein paar Windharststellen. Steinkontakte bilden die Ausnahme. Als Fahrer hat Fredi zum Schluss die angenehme Aufgabe, sein Fahrzeug in Oberrickenbach wieder zu beschaffen während die übrigen Teilnehmer in Dallenwil den Durst bei einem Bier stillen. Teilnehmer: Fredy Rütti, Bruno Trevisan, Sepp Stöckli, Lisbeth Kurth und Jürg Guggisberg Austieg: 1450 m HD, Abfahrt 2500 m HD
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Samstag 30. Dezember. Zu acht stehen wir bei klirrender Kälte (-15°C) im Chäppeliberg bei der Seilbahn an. Zum Glück darf man im Wartsaal auf den nächsten Transport warten. Der knietiefe Pulverschnee verspricht Powderfreuden pur. In der Lidernenhütte wärmen wir uns bei Kaffee und Nussgipfel auf. Der Aufstieg zum Blüemberg ist bereits gespurt. Das herrliche Panorama lässt einem die Kälte vergessen. Zum Glück ist der Gipfelanstieg zum Blüemberg mit Drahtseilen versichert. Am Gipfel ist stark besucht. Viele Skifahrer wollen nach Muotatal runterfahren. Wir wählen die Abfahrt über die Nordhänge zum Chüestei und runter zur Suterlishütte vor. Im obersten Drittel der Abfahrt haben wir unerwartet viel Steinkontakt zu verzeichnen. Je tiefer wir jedoch kommen, umso besser wird die Schneequalität. vom Chüestein weg bis zur Suterlishütte runter kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Im flachen Licht der Nachmittagssonne steigen wir zur Höchi rauf. Die Schlussabfahrt bringt uns zurück zu den Fahrzeugen im Chäppeliberg. Mit auf der Tour: Fredy und Ursi Rütti, Cici und Käthi Probst, Bruno Trevisan, Margrit Meyer, Renate Schär und Jürg Guggisberg Hd: 900m
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Freitag 6. Januar. Aufstieg ab Grandvillard über die Fahrstrasse nach Bonavaud. Die Strasse ist ab Sägerei mit festgefahrenem Schnee bedeckt. Anstelle des Südwestgrats auf les Merlas entscheiden wir und für die Flanke von Les Tservettes für den Aufstieg was sich als Fehler herausstellt. Ab Les Baudes heisst es spuren in zum teil recht rutschigen Schnee. Leichter Pulver liegt auf einer harten Unterlage. Besser wäre es gewesen die gute Spur auf den Les Merlas zu benutzen und anschliessend zum Le Van zu queren. Herrliche Abfahrt in stiebendem Pulverschnee entlang der Aufstiegspur. Teilnehmer: Lisbeth Kurth und Jürg Guggisberg Hd: 1230 m
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Montag 26. Dezember. In der Westschweiz sind für den Vormittag Aufhellungen angesagt. Deshalb wählen wir die Pointe de Cray in den Freiburgeralpen als Tourenziel. Wir parken beim Schützenhaus von Lessoc und beginnen bei beissender Kälte mit dem Aufstieg. Der Thermometer zeigt -10°C an. Auf der Alpstrasse gewinnen wir rasch an Höhe. Ein Rudel Gämsen, welche die südexponierten Hänge der Alp Chaudzerya zum Weidegrund erklärt hat, lässt sich durch unser Vorbeiziehen nicht stören. Der Schnee verspricht ab der Höhe von Les Fonds einiges. Der Gipfelhang zum Col de Cray ist steil. Zu Fuss tragen wir die letzten 50 Höhenmeter die Skier in den Sattel hoch. Mehr und mehr ziehen Nebelschwaden um die Gipfel. Der Grat zur Pointe de Cray ist bereits eingehüllt. Wir verzichten auf den Gipfel und geniessen dafür umsomehr die Schwünge durch den herrlichen Pulverschnee. Dank Nord- und Schattenlage hat sich in der Geländekammer von Gros Linsert kein Bruchharst gebildet. Ab Chaudzerya folgen wir wieder brav der Alpstrasse. Die Abstecher in den "Deckelischnee" links und rechts der Strasse sind von kurzer Dauer. Teilnehmer: Fredy und Ursi Rütti, Therese Minger, Bruno Trevisan und Jürg Guggisberg Hd: 1150 m
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Samstag 24. Dezember - im Mittelland ist Hochnebel angesagt. Kurz nach Spiez lichtet sich der Deckel. Die ersten Sonnenstrahlen streifen die Niesenkette als ich beim Schulhaus Praschten oberhalb von Frutigen parkiere. Eine gute, steile Spur führt über die Mäggiseregg bis in den Sattel südlich des Gipfels. In der Gipfelregion hat der stürmische Westwind den meisten Schnee weggefegt. In den Südosthängen ist der Schnee in der Abfahrt bereits stark ballig. In den Schattenhängen liegt noch Pulver - welch ein Genuss. Hd 1435m
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Am 11. Dezember Start der Skitourensaison mit Les Millets. Beginn des Aufstiegs in Lessoc im Greyerzerland auf 830 m. Wegen der geringen Schneehöhe auf der Alpstrasse bis auf 1200m zur Alp Chaudzerya. Über recht steile Hänge bis zum Vorgipfel des Les Millets auf 1670 müM. Da eine vernünftige Spur fehlt heisst es spuren! Kräftiger Nordostwind am Gipfel sonst herrliches aber kaltes Winterwetter mit einer Hochnelbelinversion auf 1200 m. Abfahrt bis auf 1250 auf Alpweiden - Rest auf der Alpstrasse. HD 850 m.
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